Stadtlauf Nördlingen verbindet sportliches Engagement mit gelebter Nächstenliebe
Sportlich aktiv sein und gleichzeitig Menschen in schwierigen Lebenssituationen unterstützen – diese Idee verbindet die Neuapostolische Kirche im Kirchenbezirk Augsburg/Nördlingen seit vielen Jahren mit ihrer Teilnahme am Nördlinger Stadtlauf. In diesem Jahr kommt die Unterstützung dem Förderverein der Palliativstation Nördlingen zugute. Am Mittwoch, 28. Oktober, konnte eine Spende in Höhe von 3.000 Euro übergeben werden.
Rund 50 Läuferinnen, Läufer und Walker des Kirchenbezirks hatten sich im Juli am Stadtlauf beteiligt. Dabei stand neben der sportlichen Herausforderung vor allem der Gedanke im Mittelpunkt, Gutes zu tun. Für jeden zurückgelegten Kilometer spendeten die Teilnehmenden einen freiwilligen Betrag. Viele Mitglieder aus den Kirchengemeinden gaben ebenfalls etwas dazu. Das Hilfswerk der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland, humaNAKtiv, rundete den gesammelten Betrag großzügig auf 3.000 Euro auf.
Die Spendenübergabe erfolgte durch Rainer Stumpf, Leiter des Kirchenbezirks Augsburg/Nördlingen, an die Vertreter des Fördervereins der Palliativstation, Dr. Dr. Lothar Gollmer und Johann Lehenberger. Der Rahmen dafür war der Gottesdienst mit Bezirksapostel Martin Rheinberger am 28. Oktober in Nördlingen, an dem zahlreiche Mitglieder vor Ort sowie digital teilnahmen.
Dr. Dr. Lothar Gollmer bedankte sich herzlich für die Unterstützung und gab einen Einblick in die Arbeit und die Abläufe der Palliativstation. Die Spende soll dazu beitragen, die wertvolle Arbeit für schwerkranke Menschen und ihre Angehörigen in der Region zu unterstützen.
Die Teilnahme am Stadtlauf und die anschließenden Spenden an regionale Einrichtungen haben bei der Neuapostolischen Kirche im Kirchenbezirk Augsburg/Nördlingen eine lange Tradition. Seit dem ersten Lauf im Jahr 2015 wurden unter anderem das Frauenhaus, das Kinderheim in Oettingen, der gemeinnützige Verein EmpowerLand, sowie Hochwassergeschädigte im Landkreis Donau-Ries unterstützt.
Über die Jahre hinweg kamen durch das Engagement der Kirchenmitglieder insgesamt mehr als 25.000 Euro für soziale Einrichtungen und Menschen in Not zusammen.
So zeigt sich Jahr für Jahr, dass beim Stadtlauf nicht allein die zurückgelegten Kilometer zählen. Vielmehr steht dahinter die Überzeugung, gemeinsam etwas bewegen und Menschen in der Region konkret helfen zu können.

